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Bereits zum 22. Mal richtete der FSB Erftland-Ville die Offenen Beachvolleyball-Meisterschaften 2:2 aus. Das Mixed-Turnier fand am Samstag, 10. Juni und das Herren-Turnier am Sonntag, 11. Juni 2017 auf dem schönen Beachvolleyballplatz am Zieselsmaar statt: Der Sand ist weiß und weich ... und die nahe Autobahn klingt wie Meeresrauschen ...

Das Starterfeld (8 Mixed- und 10 Herren-Mannschaften) umfasste Teams aus dem gastgebenden Verein, den umliegenden Volleyballvereinen und dem SUN Düsseldorf, der seit vielen Jahren regelmäßiger Teilnehmer des Turniers ist. Diesmal fehlten leider erstmals Teams aus dem FSB Haard rund um Regina Brand: "Wir sehen euch hoffentlich im nächsten Jahr wieder!"

Unter besten Wetterbedingungen - sonnig, nicht zu warm - startete das Mixed-Turnier am Samstag 9:30 Uhr mit 8 Teams in zwei Gruppen je 4 Mannschaften: gespielt wurden jeweils zwei Sätze bis 15. Jede Mannschaft hatte vier Gruppenspiele, ein Platzierungsspiel und die ersten beiden Mannschaften pro Gruppe zusätzlich ein Spiel als Überkreuzvergleich. 20 Spiele wurden auf einem Platz durchgeführt; Andreas als sportlicher Leiter hatte die Tunierdurchführung und Zeitplanung voll im Griff. Nach sehr spannenden und zum Teil hochklassigen Spielen erreichten Anke und Julian vom SUN Düsseldorf gegen Su und Andy vom FSB Erftland-Ville im Finale den ersten Platz. Die weiteren "Treppchenplätze" bestiegen Astrid und Pierre (Platz 3) und Ilga und Ralf (Platz 4).

Weiterlesen: 22. Offene FSG Beachvolleyball-Meisterschaften Mixed und Herren 2:2 10./11. Juni 2017, Zieselsmaar...

Nach den üblichen Vorbereitungen, der Erfassung der Teilnehmer und der Startnummernausgabe sowie der Begrüßung durch unseren 1. und 2.Vorsitzenden des FSB Erftland-Ville konnte der diesjährige FSG Triathlon zum 22. Mal gestartet werden.

Pünktlich um 11.00h stürzten sich alle 18 Teilnehmer unter Beifall zahlreicher Gäste in den von der Sonne aufgeheizten Zieselmaarsee.

Mit ebenfalls viel Beifall wurden die Schwimmer nach 500m Schwimmen am Ufer des Sees empfangen und auf die Fahrradstrecke begleitet. Es folgten 17,5 km Fahrrad fahren außerhalb des Vereinsgeländes. Die letzte Disziplin von 5km laufen führte 4mal über unseren wunderschönen Rundweg um das Zieselsmaar. Auch wenn die Hitze schon manchen Sportler ins Gesicht geschrieben war kamen bis auf einen Teilnehmer alle wohlbehalten im Ziel an. Leider musste ein Teilnehmer wegen eines technischen Defektes am Fahrrad vorzeitig beenden.

Im Teilnehmerfeld 6 Frauen, 11 Männer und leider diesmal nur eine Mannschaft konnten wir unter anderem auch einen Teilnehmer vom Britischen Naturismus begrüßen, also war dieses Jahr unser Triathlon ein internationaler Wettbewerb.

Als erster überquerte Ronja J. in einer fantastischen Zeit von 1:07:29 die Ziellinie, gefolgt von unserem britischen Teilnehmer Robert H. mit einer ebenfalls fantastischen Zeit von 1:08:35.

Ihnen folgten Artur, Klaus, Hansi, Andreas, Manfred, Michael, Janine, Helmut, Eva, Hartmut, Iris, Lothar, Josef und Ulla.

Die Mannschaft der Terkkies reihte sich in einer Zeit von 1:35:40 ins Teilnehmerfeld ein.

Weiterlesen: Triathlon 2017 am Zieselsmaar

Weltmeistertitel in der "Längsten FKK-Frühstückstafel der Welt"

Zum vierten Mal errang die Familiensportgemeinschaft Marbecker Bund e.V. den Weltmeistertitel in der "Längsten FKK-Frühstückstafel der Welt".

Fast 70 Mitglieder und Gäste bauten bereits in den frühen Morgenstunden am Sonntag ihre Tische auf, um pünktlich zum Start um 10:00 Uhrbereit zu sein. Der freundliche graue Himmel wölbte sich über den gut gelaunten Teilnehmern, die untereinander ihre mitgebrachten Leckereien austauschten: Rührei mit frischem Schnittlauch fand ebenso reißenden Absatz wie die selbst gemachten Marmeladen und der Käse direkt aus Holland. Auch der Mettigel überlebte das Frühstück nicht. Kein kulinarischer Wunsch blieb offen, so dass sich nach etwa einer Stunde jeder zufrieden und gesättigt auf seinem Stuhl zurück lehnte. 

Doch dann hieß es: Aktiv sein ist alles! Dieter schwor die Massen mit dem Schlachtruf: "Jede Zelle ist voll gut drauf" ein und los ging es mit Ankes "Sitzgymnastik": Vom Kopf bis zu den Zehen wurden die verschiedensten Muskeln trainiert, zu rhythmischer Musik und mit jeder Menge Spaß. Alles auf dem Stuhl und für jeden machbar.

Weiterlesen: Voll gut drauf!

Fotograf Norbert Sander zeigt Vielfältigkeit der FKK

Eines muss man dem Fotografen Norbert Sander lassen. Mit seinem Buch „Nackedei 2 – Freikörperkultur heute“  gibt er der Freikörperkultur Gesichter und Geschichten. Was häufig verschämt verschwiegen wird, kommt in seinem Buch zur Sprache. Die Freude an und die Lebendigkeit der Freikörperkultur werden in dem abwechslungsreichen Buch spürbar.

Es sind sympathische Worte, die Sander schon in seinem Geleitwort findet. Deren Botschaft zieht sich durch das ganze Buch. FKK wird in seine Bildern und den kurzen begleitenden Texten zur Normalität. Es ist kein Skandal, sich der Alltags-wie der Badekleidung zu entledigen. Es geht nicht um die Frage, ob der Körper eines zeitgenössischen Menschen schön ist. Denn jeder Körper besitze seine eigene Schönheit.

So fällt es dem Betrachter und Leser nicht schwer, in die Welt der Nackedeis einzutauchen. Sander hat sich diesmal auf den Weg gemacht und in ganz Deutschland Orte besucht, an denen Freikörperkultur gelebt wird. Seine Bilder zeigen die Isar in München genauso wie den Müggelsee bei Berlin. Mit der Kamera ist er genauso an die Pöhl-Talsperre in Sachsen gefahren wie zur FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ am Rosenfelder Strand im schleswig-holsteinischen Grube.

Dort hat sich Sander wohl von den Menschen und den Begegnungen inspirieren lassen, die in aller Natürlichkeit einen unbekleideten Alltag leben. Berend erzählt dort, wie der Naturismus sein ganzes Leben begleitet hat. Heute genießt er es, für den alljährlichen Naturistenlauf zu trainieren und unter Gleichgesinnten Sport und Nacktsein miteinander verbinden zu können. Es sind aber auch die überraschenden Momente, die zur Sprache kommen. Rebecca ist eher durch einen Zufall zum Nacktsein in der Natur gekommen. Die Bilder zeigen, dass sie mit sich eins zu sein scheint, während der Wind ihre Haut streift.

Die Freikörperkultur muss allen Unkenrufen zum Trotz etwas Unbeschwertes haben. Diesen Eindruck vermitteln die Fotografien von Sander. Einzelnen scheint die Freikörperkultur Genugtuung zu sein. Sie scheint für viele Menschen Gemeinschaft zu stiften. Manche Gruppen treffen sich wohl in Regelmäßigkeit an einem See. Andere freuen sich in jedem Jahr auf ein Musik-Festival, bei dem man unbekleidet sein kann.

FKK ist in der Gegenwart nicht nur etwas, das in einem begrenzten Gebiet an einem See oder in einem naturistischen Sportverein stattfindet. Das sich wandelnde Selbstbewusstsein der FKK-Freundinnen und FKK-Freunde zeigt sich, wenn sie im Adam-und Eva-Kostüm durch den Wald joggen oder durch die Äcker wandern.

Kritisch ist die Darstellung der Jungen Aktiven Naturisten (JAN). Denn es erweckt einen albernen Eindruck, sich im Sommer mit Weihnachtsmann-Mützen als FKK-Begeisterte ablichten zu lassen. Auch die Bierflasche am FKK-Strand ist vielleicht die falsche Botschaft, um andere Menschen für die eigene Sache zu gewinnen.

Weiterlesen: „Er gibt der Freikörperkultur Gesichter und Geschichten“