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Frohgelaunt und guter Dinge machten sich bei gutem Wetter die aktiven Wanderer der FSG-Marbecker Bund e.V. – zunächst mit Pkw – zur Anholter Schweiz in die Nähe zur niederländischen Grenze. Der Weg vom Vereinsgelände bis dorthin ist zwar auch mit dem Fahrrad zu erreichen, doch damit wäre eine Tages-Radtour verbunden, und das Ziel war ja, dort im Tierpark eine ordentliche Strecke zu Fuß zurückzulegen, und dabei auch noch interessante Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu betrachten. Zeitig um 10 Uhr waren die Teilnehmer dort angelangt, und machten sich nach dem Lösen der Eintrittstickets auf den Weg in den „Biotop-Wildpark“. Dazu muss man wissen: der Name „Anholter Schweiz“ ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern entstand, als im 18. Jahrhundert der Fürst Leopold zu Salm-Salm seiner jung vermählten Gattin ein Hochzeitsgeschenk (nach den Flitterwochen in der Schweiz) mitbrachte. Hier handelt es sich um ein original „Schweizer Häuschen“ (zweigeschossiges Chalet) und die dazu gehörigen Felsen aus der Schweiz (damals natürlich über den Rhein mit Schiffen transportiert). Schön angelegt inmitten eines kleinen Sees kann man heute am Schweizer Häuschen den herrlichen Ausblick und die Natur bei einer Erfrischung genießen.

Doch dazu kam es erst später, denn die Gruppe wollte selbstverständlich erst einmal die Wölfe, die großen Bären, die Luxfamilien u.v.a.m. sehen. Obwohl die Beobachter nicht alle Fütterungen gleichzeitig beobachten konnten, trafen sie auf Ihrem Wanderweg auf viele Tiere, die aus ihren Verstecken herauskamen und ihrerseits schauten, wer denn hinter dem Zaun stehe. So war es quasi ein Geben und Nehmen, je nach Blickrichtung des einzelnen Betrachters . Besonders lebhaft waren die Wildkatzen, die Waschbären und die Fischotter, und besonders beeindruckend waren die kräftigen Schwarz- und die großen Braunbären. Neben einheimischen Tieren (z.B. Ziegen, Rehwild und Esel, durch deren Gehege man hindurchspaziert) fanden sich auch Exoten wie Rentiere in greifbarer Nähe. Zum Abschluss der kilometerlangen Tierparkwanderung erfrischten sich die Teilnehmer des Marbecker Bundes am idyllischen Schweizer Häuschen mit Speisen und Getränken, bevor es dann mit dem Auto wieder Richtung Heimat zurückging. Als Fazit bleibt der Eindruck: hierhin müsse man unbedingt mal wieder zurückkehren, doch im Münsterland gäbe es noch so viele andere schöne Ziele zu erkunden.

Gerd K.

Weitere Infos unter http://www.anholter-schweiz.de/de/