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Die Erlebnisausstellung „Top Secret“ klärt über die Spionage auf

Ein Herr im grauen Anzug kommt auf mich zu. „Mein Name ist Ingo Mersmann“, stellt er sich vor. „Ich hoffe, Sie glauben mir. Denn ich könnte auch eine andere Identität haben.“ Ingo Mersmann ist nicht nur Inhaber der Erlebnisausstellung „Top Secret – Die geheime Welt der Spionage“ in Oberhausen. Er ist wohl auch Mitarbeiter eines deutschen Nachrichtendienstes gewesen. In Zeiten, in denen wir viel über Wikileaks und Edward Snowden hören, bringt der studierte Historiker die Welt der Spionage näher.

Hat denn dieser Mann etwas mit James Bond gemeinsam ? Schart dieser Mann hübsche Frauen um sich und wandelt auf gefährlichen Pfaden ? Er wirkt wie ein Freigeist. Wenn er zu sprechen beginnt, dann zieht er seine Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann. Er klärt nicht besserwisserisch über die Unterschiede des Bundesnachrichtendienstes, des Bundesverfassungsschutzes und des Militärischen Abschirmdienstes auf. Ingo Mersmann entführt den neugierigen Besucher und die neugierige Besucherin in der „Top Secret“ – Ausstellung in eine unbekannte Welt, der gegenüber man mehr Berührungsängste als alles andere spürt. Und doch ist es eine spannende Entdeckungsreise, die Mersmann mit den Interessierten wagt.

Wie Spionage eigentlich funktioniert, welche Technik eigentlich zur Überwachung der Menschen genutzt wird, diese Erkenntnisse nimmt die Besucherin und der Besucher auf jeden Fall mit nach Hause. Es wird an Menschen erinnert, die sich als Agenten versucht haben – Mata Hari, Günther Guillaume, Mischa Wolf und viele andere. Es wird über die Arbeitsweisen des russischen Geheimdienstes KGB und des amerikanischen Nachrichtendienstes CIA informiert.

Der Ausstellungsbesucher und die Ausstellungsbesucherin haben die Möglichkeit, einen als Kühltransporter getarnten Abhörwagen und einen Trabanten mit Nachtsichteinrichtung aus der Nähe anzuschauen. Überhaupt ist die ehemalige Deutsche Demokratische Republik ein wesentlicher Teil der „Top Secret“ – Ausstellung. Die neueste Attraktion: das Wohnhaus von Osama bin Laden als Nachbau.

Dass die Ausstellung „Top Secret“ ein Fake ist, dies lässt Ingo Mersmann natürlich nicht zu. Er will Seriösität vermitteln und sachlich aufklären, wie wichtig Nachrichtendienste für das Funktionieren einer Gesellschaft sind. Es geht Mersmann auch nicht um Sensationen. Dafür steht er mit seinem Namen und seiner Person. Eine beeindruckende Expedition in eine fremde Welt.

 

 

 

http://topsecret-oberhausen.de/home.html

Christoph Müller (Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen)

Copyright Fotos: Institut für Spionage GmbH