Wer hat heute eigentlich noch Zeit ? Und das noch für das Amt der Ehre. Gerade in der heutigen Zeit wird es immer schwerer, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Darum freuen wir uns, die Familien-Sport-Gemeinschaft NW e.V. , ganz besonders, eine Person für 30 Jahre aktive Tätigkeit im Landesverband ehren zu dürfen.

Am 17.01.2019 durften wir, Präsident FSG-NW e.V. Günther Hedderich und Landessportadministrator FSG-NW e.V Reinhard Fischbach, diese wunderschöne Aufgabe übernehmen.

Manfred Hätty, der nach einer sehr schweren Erkrankung wieder am Leben teilnehmen kann, empfing uns an seinem Altersruhesitz. Bedingt durch seine Krankheit kann er sich nicht mehr selbständig versorgen und musste sein bisheriges Leben aufgeben. Dazu gehört auch die Aufgabe seiner Arbeit als Landesboulewart in der FSG-NW e.V. Dieses Amt hatte er 30 Jahre lang mit Herzblut begleitet. Im ganzen Verband war er bekannt und hat immer wieder versucht, Menschen für diesen Sport zu begeistern. Selbst im benachbarten Ausland spricht man bei Turnieren über Manfred von der FSG. Diese Leistung durften wir jetzt honorieren. Aus den Händen des Präsidenten Günther Hedderich erhielt Manfred Hätty eine Ehrenurkunde verbunden mit der Goldenen Nadel für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Verband. Fischbach überreichte die Goldmedaille für besondere sportliche Leistungen. Und im Namen der Jugend wurde auch noch die Goldmedaille der Jugend übergeben. Er freute sich sichtlich über diese Auszeichnungen und bekräftigte auf Nachfrage, dass er nach wie vor zu jeder Zeit mit Rat zur Verfügung stehen werde.

Mit den Wünschen der weiteren Genesung durften wir uns dann verabschieden und wir hoffen, dass er uns noch lange mit seinem fundierten Wissen zur Verfügung steht.

 

Landessportadministrator der FSG-NW e.V. Reinhard Fischbach

Klopfmassage mit Birkenreisig zu russischer „Kalinka“

Bunte Reise durch die Welt der Düfte beim Saunaevent des Marbecker Bundes

Gespannt warteten die 25 Teilnehmer im Saunakeller des Sportlertreffs auf den Start der ersten Vereinsaktion im Jubiläumsjahr. Als dann das Vorbereitungsteam Anke, Dieter und Michaela in stylischen Saunakilts den Programmablauf bekanntgab, war die Vorfreude groß.

Mit großen Saunalaken ausgestattet schoben sich die Saunahungrigen in die gut 90 Grad warme Saunakabine. 40 Zentimeter Platz, so der Aufgussmeister Dieter, wurden jedem Teilnehmer gewährt und so war dann auch jeder Zentmeter besetzt, als Dieter dann Schlag auf Schlag (und das nicht nur mit Birkenreisig) von einem Aufguss zum nächsten führte.

Gut trainierte Wedel-Techniken, fundierte Informationen zur Wirkung der verschiedenen ätherischen Öle in den Aufgüssen und lustige Sprüche des Saunameisters, ließen die Aufgüsse zu wahren Wellnessgenüssen werden. Beim eisigen Gletscheraufguss oder der Entspannung unter dem Obstbaum, beim Honig-Melisse-Aufguss mit Saunahonig-Einreibungen oder beim Wenik-Aufguss, der mit dem Sud von eingelegten Birkenzweigen zelebriert wird. Begleitet wurden die Aufgüsse von ruhiger Musik oder anregendem Klatschen und Mitsingen des allseits bekannten „Kalinka“ – an diesem Nachmittag kam wirklich jeder auf seine Kosten. Eine kräftige Klopfmassage mit Birkenreisig förderte die Durchblutung des Rückens bei einigen besonders mutigen Saunafans.

Zwischendurch konnten sich alle am üppigen, gesunden Buffet stärken, das aus Spenden aller Gäste bestand und ein buntes Bild an gesunden Vitaminen bot. Obst- und Gemüseplatten, selbstgemachte Dips, duftende Brote, Säfte und Wasser ließen das Herz der Saunagänger höher schlagen und die Mägen füllten sich schnell mit gesundem Allerlei.

So ging es dann frischgestärkt in den letzten Aufguss des Tages: einem entspannenden Lavendelaufguss, der unterbrochen von einem Lavendel-Salz-Mandelöl Peeling und einer Heilerdemaske an Wellness-Feeling nicht mehr zu überbieten war.

Maximale Entspannung und Kraft für die folgende Woche waren das Ergebnis dieses sehr gelungenen Events. Einig waren sich das Vorbereitungsteam und die Teilnehmer: Super Stimmung, tolle Leute, schönes Gemeinschaftserlebnis – „so etwas müssen wir unbedingt bald wiederholen“.

Vom 20. - 24. Februar 2019 ist es wieder soweit. Die Reise+Camping in Essen öffnet ihre Pforten. Mehr als 1000 Aussteller aus fast 20 Ländern informieren über Urlaubsregionen in Deutschland und der ganzen Welt. Auf 55.000 qm verwandeln sich die Messehallen in ein Freizeitparadies.

Inmitten dieses Paradieses präsentiert die FSG NW und ihre Vereine, gemeinsam mit den Kooperationspartnern INF www.inf-fni.org , DFK www.dfk.org , FKK-Camping Rosenfelder Strand www.fkk-camping-ostsee.de und Mee(h)r erleben www.meehrerleben.de sowie aus Frankreich France 4 www.france4naturisme.com die bunte Vielfalt und hohe Attraktivität ihrer Freizeitangebote im Rahmen des Naturismus.

Das langjährig erfahrene Messeteam Rolf und Christel Breidenbroich sowie der FSG-Präsident Günther Hedderich stellen sich den Fragen der Besucher

in Halle 7, Stand 7 D03

zu den Themen Sport-/Jugendangebote und kulturelle Veranstaltungen, das Leben in den Vereinen sowie Möglichkeiten von Mitgliedschaften.

Ausführliche Vorabinformationen gibt es unter www.die-urlaubswelt.de sowie www.fsg-nw.de .

.

Es ist ein gemütlicher Tag in Leverkusen gewesen. Das alljährliche Abenteuerschwimmen im Hallenbad in Leverkusen –Bergisch Neukirchen hat gut 113 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angelockt. „Es ist wieder ein Miteinander der Generationen gewesen“, freuen sich im Rückblick die Organisatoren der Familien-Sport-Gemeinschaft Leverkusen und der fsg-jugend. Deshalb lohne sich die Mühe Jahr für Jahr auch. Es seien nicht immer die spektakulären Events, die die Menschen für den Naturismus begeistern müssten. Für viele Menschen sei der Fixpunkt im Kalender wichtig.
In diesem Jahr hat das Abenteuerschwimmen zum 25ten Mal stattgefunden. Als es ins Leben gerufen wurde, hätte man niemals an eine so lange Resonanz gedacht, heißt es von den Verantwortlichen der FSG Leverkusen. Trotzdem stehen Veranstaltungen wie das Abenteuerschwimmen der FSG Leverkusen und der fsg-jugend immer wieder auf der Kippe. Die behördlichen Auflagen würden immer aufwändiger. „Wir sind froh, dass wir viele helfende Hände haben, die die Durchführung des Abenteuerschwimmens garantieren“, dankt Günther Hedderich für die Unterstützung aus den eigenen Reihen. Die engagierten Frauen und Männer haben ja auch dafür gesorgt, dass ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Büffet angeboten werden konnte. So hat nicht nur die Seele im Schwimmbad auftanken können, sondern der Leib als solcher ist gleichfalls versorgt gewesen. Es ist ja nicht nur so, dass Familien aus Nordrhein-Westfalen sich beim Abenteuerschwimmen treffen. Eine Veranstaltung wie das Abenteuerschwimmen ist für viele FKK-Begeisterte aus verschiedenen Netzwerken auch eine gute Gelegenheit sich zu begegnen. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das Abenteuerschwimmen ein Treffpunkt mit begeisterten Naturistinnen und Naturisten. So hat es natürlich ein großes Hallo gegeben und so manche Aktion für das kommende Jahr 2019 geplant. Das Spiel- und Spaß-Schwimmfest hat genauso die Möglichkeit zu einem entspannten Schwimmtag geboten wie die ereignisreiche Schwammschlacht, die das Abenteuerschwimmen auszeichnet. Langweilig wurde es nie, denn es kam immer von irgendwo ein Schwamm angeflogen und ob man wollte oder nicht, war man ruckzuck in einer Schwammschlacht verwickelt. Zwischendurch wurde auch mal der 3 Meter Sprungturm geöffnet sowie das 1 Meter Sprungbrett. Zwischen all diesen Aktivitäten blieb natürlich immer noch Zeit, um ins Gespräch mit anderen Leuten zu kommen. Wenn man sich so umgeschaut hat, hatten Jung und Alt glückliche Gesichter und viel Spaß zusammen. So, nachdem Spiel, Spaß, Schwammschlacht abgehakt sind, kann es mal wieder zu Erholung ins Foyer gehen, um sich dort mit Kaffee und Kuchen, oder Würstchen und Frikadellen sowie diversen Salaten zu stärken. Auch dort war eine positive Stimmung.  Draußen vor der Tür gab es die Raucherecke. Auch hier hatte die FSG vorgesorgt, den Regen abbestellt und ein wenig Sonnenschein bestellt, so dass es dort nicht ganz so kalt war.

 

Das Abenteuerschwimmen ist ein fester Punkt in unserem Jahreskalender“, erzählt Familienvater Jürgen. Nach dem diesjährigen Abenteuerschwimmen in Leverkusen werde dies auch bleiben. Es sei immer wieder schön, viele Freundinnen und Freunde des Naturismus zu treffen. Vor allem sei es ein tolles Erlebnis, als Familie unter Gleichgesinnten im Adam-und-Eva-Kostüm schwimmen zu gehen. Der Präsident der FSG NW, Günther Hedderich, ist stolz, dass der Breitensportverband eine Veranstaltung mit Seltenheitswert anbieten kann. In der Wirtschaft würde man von einem Alleinstellungsmerkmal sprechen.